„Ich flippe aus!“ Wie du mit dir selbst sprichst, entscheidet über deine Realität
Kennst du das? Der Tag läuft nicht nach Plan, du ärgerst dich über eine Kleinigkeit,
und plötzlich sagst du Sätze wie:
🗯️ „Ich raste aus!“
🗯️ „Ich glaub, ich spinne!“
🗯️ „Ich kriege die Krise!“
🗯️ „Ich kotz im Strahl!“
Wir alle tun das – meistens, ohne darüber nachzudenken. Doch unser Gehirn nimmt diese Aussagen wörtlich. Und das hat eine direkte Auswirkung auf unser Denken, unsere Emotionen und unser Verhalten.
Wie Worte unsere Wahrnehmung steuern:
Die Neurowissenschaft zeigt uns immer wieder: Unsere Sprache formt unsere Realität. Wenn wir in negativen Formulierungen sprechen, versetzen wir unser Gehirn in genau diesen Modus. Es bereitete sich darauf vor, „auszurasten“ oder „die Krise zu kriegen“ – emotional und körperlich.
Andersherum funktioniert das aber auch. Stell dir vor, du ersetzt diese Formulierungen durch neutralere oder sogar positive Aussagen:
✔️ „Das ist ja mal eine Herausforderung.“
✔️ „Das ist faszinierend.“
Plötzlich betrachtet dein Gehirn dieselbe Situation anders. Anstatt sich aufzuregen, sucht es nach Lösungen oder interessanten Aspekten. Du fühlst dich weniger gestresst, bleibst handlungsfähig und schaffst dir selbst einen ganz anderen Zugang zu den Dingen.
Die Methode von Vera F. Birkenbihl
Wir haben diese Technik auf einem Seminar von Vera F. Birkenbihl kennengelernt –
und sind seitdem davon fasziniert! Denn es ist ein einfacher, aber unglaublich wirkungsvoller Trick:
🔹Achte darauf, wie du mit dir selbst sprichst.
🔹Ersetze negative Formulierungen durch hilfreichere Begriffe.
🔹Benutze Worte, die dich weiterbringen, statt dich emotional in eine
Sackgasse zu manövrieren. Es wirkt. Und zwar sofort.